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Praktizierender Zyniker und Freidenker

Skandal: Wels frisst Zeitungsente!

| 3 Kommentare

Seit langem habe ich heute morgen wieder einmal ein 20 Minuten gelesen. Und auf der dritten Seite fand ich prompt den Grund, warum ich dies normalerweise nicht tue:

Megafang im Murtensee: Ein Hobby-Fischer hat einen zwei Meter langen Wels gefangen. In Berner Seen schwimmen aber noch grössere Exemplare.

Eine grosse Überraschung hat Philipp Flatau am Sonntag beim Angeln auf dem Murtensee erlebt: An seiner Angel zappelte plötzlich ein zwei Meter langer Wels. «Es war gewaltig», so Flatau, «bisher habe ich nur kleine Fische gefangen.»

Den Megawels an Bord zu holen war für den Hobby­fischer kein Kinderspiel. Flataus Angel hält nur zehn Kilogramm Belastung aus – der Wels wog 60 und war mit seinen zwei Metern länger als das Gummiboot.

«Nach anderthalb Stunden Kampf wurde mir klar, dass ich keine Chance hatte, und ich rief nach Unterstützung.» Sportfischer Thomas Bula eilte sofort dem kämpfenden Kollegen zu Hilfe. Gemeinsam triumphierten sie schliesslich: «Es ist toll, einen der längsten Welse der Schweiz gefangen zu haben», freut sich Flatau.

Es gibt aber noch grössere. «Im Murtensee schwimmen Welse von bis zu zweieinhalb Metern Länge», so Experte Bula. Für Badende sind die Raubfische nicht gefährlich. «Sie schnappen höchstens mal eine Ente.» Auch Flataus Fang schwimmt wieder im See. «Ich habe ihn aus Respekt freigelassen.»

20 Minuten, 15.08.2008

Der gute Philipp hat also im Murtensee einen grossen Fisch an Land gezogen. Soweit, so halbwegs glaubwürdig, selbst wenn man weiss, das der Murtensee eigentlich nur ein grösserer Teich ist. Aber das er mit einer völlig unterdimensionierten Angel anderhalb Stunden, sprich ganze 90 Minuten mit dem Fisch gekämpft haben soll, scheint mir doch ein bisschen dick aufgetragen. Und das alles noch einem kleinen Gummiboot, also Bitte!
Damit nicht genug: Nach diesem erbitterten Kampf um Leben und Tot konnte er das Viech mit einem Kollegen ins Boot ziehen. Danach fuhr er in den Hafen, holte den Wels raus um ein authentisches Photos zu schiessen (sonst wäre der 20-Minuten-Beitrag wohl zu langweilig gewesen…). Und nachdem das Tier etwa 30 Minuten kein Wasser gesehen hatte und wohl schon langsam trocken war, beschliesst er es wieder freizulassen. Zurück in seinem natürlichen Element trieb der Wels glücklich auf dem Rücken aus dem Hafen in die offene See. Herrlich.

3 Kommentare

  1. 20 Minuten lesen = 20 Minuten des Lebens vergeuden

  2. Hallo. Du musst ein sehr trauriges leben haben.ich glaube du hast keine freunde und bist wahrscheinlich sexuell frustriert.
    Ich hab den wels gefangen und ja genau so war es.
    ich fass mich sehr kurz. wer den murtensee mit einem gartenteich vergleicht sollte sich evtl. mal die augen untersuchen lassen und/oder das gehirn.
    zum rest sag ich erst gar nix.

  3. ;-D

    ich lach mich weg…

    aber hauptsache der fisch lebt!!!!!!

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