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Praktizierender Zyniker und Freidenker

Reisebericht New York

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Seit Donnerstag bin ich zurück aus New York! Und nun habe ich es endlich geschafft, einen anständigen Reisebericht zu schreiben. Ich habe zwar versucht, mich kurz zu halten, und trotzdem wurde der Text immer länger und länger. Alles ist in chronologischer Reihenfolge geschrieben, viel Spass!


Dienstag
Abflug um 10:10 Uhr in Zürich mit Continental Airlines. Gute neun Stunden später um 13:15 lokaler Zeit landen wir am Flughafen Newark in New York. Mit dem Bus geht es direkt ins Zentrum der Stadt.

Times Square: Das Zentrum vom Broadway und unser täglicher Ausgangs- und Endpunkt

Toys’R’Us, 1514 Broadway: Das ist mal ein Spielzeugladen!

Dallas BBQ, 241 W 42nd: Erstes Nachtessen in Amerika, Spare Ribs mit viel Sauce und Pommes Frittes

The View, 1535 Broadway: Beim Eindunkeln einen Drink im Drehrestaurant auf dem Marriot Hotel mit toller Aussicht über die Stadt geniessen, ein perfekter Start in diese Ferien

Broadway Comedy Club,318 West 53rd Street: Standup-Comedy, Tickets spontan auf dem Times Square bei einem fliegenden Händler gekauft.

Mittwoch
Ellens Stardust Diner, 1650 Broadway: Klassisches amerikanisches Morgenessen mit Pancakes und Sirup. Das spezielle an diesem Restaurant ist das singende Personal. Ein Geheimtipp!

Busfahrt mit der CitySights NY nach Downtown. Wir haben ein 48-Stunden-Ticket gelöst, durften den Bus also reichlich benutzen.

Ground Zero: Eigentlich gibt es hier nicht viel mehr zu sehen als eine grosse Baustelle.

Die Staten Island Ferry ist eine Fährverbindung, welche Manhattan mit Staten Island verbindet. Vorallem fährt diese aber unmittelbar vor der Freiheitsstatue vorbei. Und man muss nicht anstehen und die Fahrt ist erst noch gratis. Also die ideale Lösung für alle, welche die Freitheiststatue zwar sehen wollen, aber nicht unbedingt auch auf die Insel raus müssen.

Im Financial Destrict gingen dir noch kurz durch die Wall Street und machten ein Foto beim bekannten Bullen, welcher den Aufschwung verkörpert. Von hier ist auch China Town nicht weit, welchem wir auch einen kurzen Besuch abstatteten.

Über die Manhatten Bridge geht es zu Fuss über den East River nach Brooklyn. Allerdings nur, um dort gleich wieder über die bekannte Brooklyn Bridge zurück zu laufen, stets mit der markanten Skyline vor Augen. Man läuft zwar recht viel, aber wird dafür auch reichlich entschädigt.

Bubba Gump, 1501 Broadway: Themenrestaurant zum Film Forrest Gump. Nette Atmosphere, gutes Essen.

AMC Theatres, 234 W 42nd St: Grosses Multiplex-Kino. Wir gingen The Social Network stauen, natürlich mit einem grossen Karton Pop-Corn.

Donnerstag
Macy’s, 151 West 34th Street: Grösstes Kaufhaus der Welt

Angelos Pizzeria, 1697 Broadway: Gute Pizza, aber nichts spezielles.

Late Show With David Letterman, 1697 Broadway: Mit ein bisschen Glück haben wir am Vortag Tickets erhalten und konnten die Aufzeichnung (am Nachmittag!) live mitverfolgen.

Kurzer Besuch beim Rockefeller Plaza mit der Eisbahn. In der Nähe wird im Winter jeweils der bekannte Weihnachtsbaum aufgestellt. Dort befindet sich auch ein Lego-Store, der (speziell für NY-Verhältnisse) aber relativ klein ist.

Radio City Music Hall, 1260 Avenue of the Americas: DER Konzertsaal! Riesig, super Akustik. Wir gingen die SYTYCD-Show anschauen, für welche wir auf dem Schwarzmarkt für recht wenig Geld noch spontan Tickets kaufen konnten.

Roxy Delicatessen, 1565 Broadway: In diesem gleich am Times Square gelegenen Restaurant gingen wir ein Cheesecake essen, welches definitiv NICHT zu empfehlen ist. Riesengross, viel zu schwer, chemischer Geschmack.

Freitag
Uptown-Tour mit dem Sightseeing-Bus rund um den Times Square, durch Harlem und vorbei am Guggenheim-Museum. Ausgestiegen bei der 5th-Avenue (die Hochpreis-Shopping-Strasse) und folgende Läden besucht:
Apple Store, 767 Fifth Ave: Das Mekka aller Apple-Jünger

FAO Schwarz, 767 5th Avenue: Grosser, klassischer Spielzeugladen

Abercrombie & Fitch, 720 5th Ave: Ein Kleiderladen, wie man ihn nicht jeden Tag sieht.

MOMA Museum of Modern Art, 11 W 53rd St: Grosses Museum zeitgenössischer Kunst.

Madison Square Garden, 4 Penn Plaza: Grosses Multifunktions-Station mitten in der Stadt. Wir gingen ein grossartiges Gorillaz-Konzert besuchen.

Samstag
An diesem Tag war zu unserem Erstaunen einige Blocks der 6th Avenue für einen grossen Markt gesperrt. Wir genehmigten uns für den Start in den Tag einen vorzüglichen, frisch zubereiteten Smoothie.

Dunkin‘ Donuts, 240 W 40th St # 2: Endlich einen anständigen Donut gegessen!

Top of the Rock, 30 Rockefeller Plz: Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center. Man muss nicht all zulange anstehen und die Aussicht ist wirklich sensationell.

Velotour durch den Central Park: Muss man unbedingt am Wochenende machen, da dann der ganze Park autofrei ist. Soviel grün in Mitten dieser riesigen Stadt ist wirklich erstaunlich und wunderschön.

Burger Heaven, 9 E 53rd St: Auf der Suche nach einem authentischen Hamburger landeten wir in diesem Restaurant in unmittelbarer Nähe der 5th Avenue. Der Burger war gut, der Name des Restaurants liess aber mehr erwarten.

LotR in der Radio City Music Hall: Diese Chance musste ich einfach packen: Lord of the Rings mit Live-Musik im besten Konzert-Saal der Stadt!

Sonntag
Heute stand ein kleiner Ausflug nach Coney Island an, ca. 30 Minuten Fahrt mit der Metro. Primär waren wir auf der Suche nach dem:

Nathan’s Famous, 1310 Surf Avenue, Brooklyn: Laut unserem Reiseführer die besten Hotdogs der Stadt, und gut waren sie tatsächlich. Einfach ja keinen „Cheese Dog“ bestellen, der ist schlicht ungeniessbar. Zudem hat Coney Island eine wunderbare Strandpromenade, wo man gut für einen Moment aus der grossen Stadt entfliehen kann.

Zurück in Manhattan:
High Line Park, 529 West 20th Street: Der etwas andere Park, gelegen über den Strassen auf einer ehemaligen Eisenbahnlinie.

Red Lobster, 5 Times Square: Sehr gute Krustentiere zu einem vernünftigen Preis gegessen.

Montag
Prudential Center, 165 Mulberry St, Newark: Grosses modernes Multifunktions-Station in New Jersey. Wir gingen ein leider eher mittelmässiges Eishockey-Spiel anschauen, war aber trotzdem cool.

Joe Broadway Steak House, 315 W 46th St: Das Steak war hervorragend, der Rest mittelmässig, der Service eher schlecht.

Dienstag
Intrepid Sea, Air & Space Museum, W 46th St & 12th Ave: Museum, bestehend aus einem Flugzeugträger, einem U-Boot und einer Concorde. Hat uns gut gefallen.

Zu Mittag gingen wir in der Nähe des Times Square Sushi essen. Diese waren wirklich sehr gut, leider weiss ich den Namen des Restaurants nicht mehr…

Grand Central Terminal, 1 East 42nd Street: Grosser Bahnhof mit schöner Eingangshalle, bekannt aus diversen Hollywood-Filmen.

New York Public Library, 11 W 40th St: Grosse Bibliothek in historischem Gebäude.

Für’s letzte Nachtessen kam nur ein anständiger Hamburger in Frage, welchen wir in einem Pub in der Nähe des Times Square bestellten. Optisch gab er einiges her, geschmacklich war er aber eher fad.

B.B. King Blues Club, 237 West 42nd Street: Schöne Bar, gute Live-Musik, aber nichts überragendes.

Mittwoch
Letzter Tag in New York. Am Morgen gingen wir das ehemalige Trend-Quartier SoHo besuchen, was nun aber nichts mehr spezielles zu bieten hat. Auch Little Italie war noch in der Nähe, was aber wirklich sehr klein ist und praktisch nur aus einer Strasse über zwei Blocks besteht.

Pasta Lovers, 142 W 49th St: Wunderbare Teigwaren, eine angenehme Abwechslung von frittierten Amerikaner-Essen.

Um 14:00 Uhr gings mit dem Bus zurück an den Flughafen Newark. Für die Ausreise waren die bürokratischen Hürden erfreulicherweise deutlich tiefer und wir waren recht schnell beim Gate. Um 19:00 Uhr flogen wir ab und kamen um ca. 10:00 in der Schweiz nach an.

Das Hotel
Wir übernachteten im Hotel Edison, 228 W 47th St. Dieses wurde uns als relativ günstig und sehr zentral gelegen empfohlen. Wir haben ein Zimmer mit zwei Betten reserviert und waren äusserst zufrieden. Entgegen der Warnung vom Reisebüro war das Zimmer recht gross und entsprach europäischem Standard.
Aber das Beste ist die hervorragende Lage: Das Hotel liegt wirklich gleich beim Times Square, besser geht’s eigentlich gar nicht.

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