surech.ch – Homepage von Stefan Urech

Praktizierender Zyniker und Freidenker

21. Februar 2015
von surech
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Systemrelevante Webdienste

In der grossen Finanzkrise drohten etliche Grossbanken vor die Hunde zu gehen. Dies hätte massive Auswirkungen auf die Wirtschaft als Ganzes gehabt und der Staat musste unterstützend einschreiten. Sprich hier hatten ein paar privat geführte, nach kapitalistischen Grundsätzen operierende Firmen eine kritische Grösse erreicht. Deren Abhängigkeiten zum Rest des Marktes war so umfangreich, dass ein Wegfallen nicht akzeptabel war.

So abhängig die Wirtschaft von einzelnen Banken war, ist das Internet von einzelnen Diensten. Je nach Dienst betrifft dies die Benutzer direkt oder indirekt, entweder schon heute oder sicher in naher Zukunft. Gerne möchte ich diese These mit ein paar konkreten Beispielen untermauern:

Dropbox: Ursprünglich gestartet als einfacher Filehosting-Dienst, mit welchem ich meine Dateien zwischen verschiedenen Rechner synchron halten kann. Man konnte ein Ordner auf seinem Computer freigeben, dessen Inhalt dann automatisch mit den Servern von Dropbox abgeglichen wurde. Wenn der Dienst nicht verfügbar war, hatte man die Daten immer noch auf der eigenen Festplatte.
Mit dem Aufkommen von Smartphones nutzen aber immer mehr Apps Dropbox als Speicher für ihre Daten. Man legt seine Dokumente, Photos, Passwörter und noch vieles mehr in diesem Webspeicher ab, was ja wirklich sehr praktisch ist. Geht mein Smartphone verloren, habe ich immer noch alle Daten in der ominösen Cloud.
Damit bildet aber der Dienst Dropbox einen Single Point of Failure. Wenn Dropbox von heute auf morgen seinen Dienst einstellt, hätte dies einen immensen Datenverlust zu Folge. Alle Anwendungen, welche auf deren API aufbauen und vertrauen, würde nicht mehr funktionieren. Diese doch so bequeme Art der Datenspeicherung und -Austausch würde sich zu einem Fluch erster Güte wandeln.

Amazon Web Service (AWS), Windows Azure, Google Cloud Platform: Gehen wir eine Stufe tiefer. Alle sprechen von der Cloud; die Firmen frohlocken ob der Aussicht, ihre Anwendungen auf fremden Servern zu hosten und den erhofften Kostenersparnissen. Heute spricht man aber nicht nur darüber, sondern nutzt diese Möglichkeit schon extensiv. Instagram, Netflix, Airbnb, Pinterest oder das schon erwähnte Dropbox bauen auf AWS. Wie stark diese Abhängigkeit ist merkte man, wenn z.B. wegen eines Stromausfalls ein ganzes Rechnerzentrum vom Netz geht. Wir laufen also auf einen Situation zu, wo ein grosser Teil der Internet-Infrastruktur von ein paar wenigen, global funktionierenden Firmen laufen. Was ist, wenn diese irgendwie in Bedrängnis kommen? Oder die Vermietung von Rechnerleistung nicht mehr rentabel ist und z.B. Google diesen Geschäftszweig aufgibt?

Wikipedia: Nach zwei recht technischen Beispielen will ich mein Blick noch auf Wikipedia richten. Seit ihrem Start vor über 14 Jahren hat sich das Onlinelexikon zu DER Sammlung menschlichen Wissens entwickelt. Und damit unseren Alltag massgeblich beeinflusst. Denn wer hat noch einen 24-bändigen Brockhaus im Bücherregel? Die Wikipedia wird von einem gemeinnützigen Verein betrieben, welche die Informationen kostenlos und frei von Werbung anbietet. Die Kosten sind aber nicht unerheblich und so müssen die Macher regelmässig zu Spendenaktionen aufrufen. Ich bete dafür, dass sie damit noch lange über die Runden kommen. Was, wenn der Spendenstrom einmal einbricht? Wer unterstützt dann diese zentrale Säule heutiger Informationsbeschaffung?

Was bringt die Zukunft? Das Internet of Things wird langsam aber stetig Realität. Es wird eine Flut von Daten anfallen, die irgendwie gesammelt, ausgewertet und einem sinnvollen Zweck zugeführt werden wollen. Bereits stehen Dienste wie IFTTT in den Startlöchern, die Rolle als zentrale Drehscheibe zu übernehmen. Wenn zwischen dem Eintreffen zu Hause und dem Öffnen der Haustür ein solcher Dienst steht, kann man sich die Abhängigkeit dazu und die entsprechenden Auswirkung eines Ausfalls desselben leicht vorstellen.

Vor zehn Jahren stellte niemand die Zuverlässigkeit des Bankensystems in Frage. Diese Firmen waren riesengross, was soll da schon passieren? Das gleiche blinde, an Naivität grenzende Vertrauen bringen wir heute direkt oder indirekt einzelnen Internet-Diensten entgegen. Egal wie zentral ein solcher Dienst ist, er muss weder spezielle Anforderungen noch irgendwelche gesetzliche Vorgaben erfüllen. Finanzielle Reserven? Spezielle Anforderungen an die Sicherheit? Schutz der Kunden und deren Daten? Nichts dergleichen.
Ich prophezeie, dass uns irgendwann in Zukunft eine ähnliche Krise im Internet trifft, wie 2007 in den Finanzwelt. Schwarzmalerei? Ich sehe leider nicht viel, was dagegen spricht.

11. Januar 2015
von surech
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Hotline

Nach drei Wochen Ferien bin ich heute nach Hause zurück gekommen. Und als vernetzter Mensch merke ich sofort, dass das Internet nicht funktioniert. WLAN geht, aber statt dem weltweiten Netz erhalte ich nur eine Seite mit der Aufforderung, die Swisscom-Hotline zu kontaktieren. Dies tue ich nur sehr ungern. Obwohl ich ein bisschen etwas von Computer verstehe, muss ich jeweils trotzdem alle üblichen Schritte im Hotline-Protokoll durchlaufen. Spätestens wenn ich aufgefordert werde, alle Knöpfe am Router gleichzeitig für 30 Sekunden zu drücken und die Kabel nacheinander aus- und wieder einzustecken, fehlt mir das Verständnis.
Wie dem auch sei, mir bleibt nichts anderes übrig. Nach zahlreichen Fragen vom Automaten (Sprache, Geschäft/Privat, Produkt, Kundennummer, Sternzeichen) werde ich erfreulich schnell mit einem netten Menschen verbunden. Ich schildere ihm die Situation und teile ihm auch gleich mit, dass ich den Router schon neu gestartet habe und alle Stecker bombenfest sitzen. Und schon geht es los mit dem üblichen Drehbuch: Als erstes darf ich den Router zurücksetzen (15 Sekunden mit dem Kugelschreiber in ein Loch drücken). Das hilft nichts. Also den Router ausschalten, 10 Sekunden warten, wieder einschalten. Geht immer noch nicht.

Nun die Aufforderung, ich soll doch mal das Glasfaserkabel ausziehen und wieder einstecken. Ich denke mir: Was soll das bringen? Ich war gerade drei Wochen weg, da kann das Kabel ja wohl nicht von alleine rausgesprungen sein. Zudem haben solche Glasfaserkabel Steckverbindungen, welche selbst nach einem Erdbeben noch festsitzen würden. Aber der Hotline soll man nicht widersprechen. Also murkse ich das Kabel aus dem Router (es sitzt wirklich sehr fest) und stecke es wieder ein. Und siehe da, das Internet-Lämpchen leuchtet wieder in beruhigendem Weiss!

Ich habe keine Ahnung, wie das rational zu erklären ist. Für mich gehört dieses Verhalten in die gleiche Kategorie wie Spontanheilungen und Kornkreise: Es passiert offensichtlich, aber niemand weiss warum.

Der Dank gebührt jedenfalls dem Mitarbeiter an der Swisscom-Hotline, welcher mir auch am Sonntag-Nachmittag zu einem funktionierenden Internet verholfen hat!

15. November 2014
von surech
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NextCarWash: Die REST-API

Gleich vorneweg: Ich liebe REST-Schnittstellen. Eine wohl definierte API zu schaffen ist schon fast ein künstlerischer Schöpfungsprozess. Die Grundlagen (HTTP) sind jedem bekannt, und trotzdem hat man viele Freiheiten. Umso mehr kann man alles falsch oder eben auch vieles richtig machen. Trifft letzteres zu, erschliesst sich das Resultat dem Betrachter sofort ohne viele Erklärungen. Eben wie ein grosses Kunstwerk.

Und NextCarWash, meine Suche für die nächste Autowaschanlage, bietet eine solche Schnittstelle. Die ganze Kommunikation mit dem Webfrontend geschieht über diese API, entsprechend gut ist sie in der Praxis erprobt und mehr als ein theoretisches Konstrukt.

Die Schnittstelle setzt das HATEOAS-Prinzip um. Dieses definiert, dass über Links die verschiedenen Ressourcen miteinander verknüpft sind. Dies entspricht dem Ansatz, dass Internetseiten über Hyperlinks aufeinander verweisen. Damit entspricht sie dem Level 3 des von Leonard Richardson entwickelten REST Maturity Model. Die Daten werden im JSON-Format übermittelt, deren Struktur durch die Hypertext Application Language (HAL) definiert wird.

Nun genug der Theorie, schauen wir uns ein konkretes Beispiel an. Wir holen uns eine bestimmten Anlage:
http://www.nextcarwash.ch/api/rest/carwash/CW93X5UT
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10. November 2014
von surech
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NextCarWash: Die Architektur

Letzten Samstag habe ich meine neue Webseite NextCarWash zur Suche von Autowaschanlagen vorgestellt. In den nächsten paar Beiträgen möchte ich euch einen Blick hinter die Kulissen gewähren und auf einige technische Details eingehen.

Heute stelle ich euch die Architektur der ganzen Anwendung vor. Kurz: Wir haben es mit einer Single-Page-Anwendung zu tun, welche per REST mit einem JEE-Backend kommuniziert.
Komponenten-Diagramm
Bitte entschuldigt die traurige Grafik, aber ausser Visio hatte ich gerade nichts schlaues zur Hand…
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9. November 2014
von surech
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NextCarWash: Alle Autowaschanlagen in deiner Umgebung

Im Internet findet man heute fast alles. Google findet Webseiten, Local sucht Adressen oder Toppreise liefert die günstigsten Anbietern für allerhand Produkte.
Was man aber erstaunlicherweise nicht findet, ist die nächste Autowaschanlage. Die nächste Tankstelle? Kein Problem. Aber wo man seinen Wagen waschen kann: keine Chance. Etwas, war mich nervt seit ich in Bern wohne.

Also habe ich mich vor einiger Zeit ans programmieren gemacht und darf jetzt stolz vorstellen:
http://www.nextcarwash.ch

Die Seite zeigt auf einer Karte die Waschanlagen an. Der Benutzer kann diese anschauen, bearbeiten oder einen Kommentar angeben. Aber das wichtigste: Jeder kann selbst seine Lieblingsanlage erfassen, sollte sie den noch nicht drauf sein.

Heute sind wir je länger je mehr mobil unterwegs. Entsprechend kann die Seite sowohl auf dem Computer, dem Tablet oder dem Smartphone perfekt verwendet werden:

NextCarWas Responsive Design

NextCarWas Responsive Design

Ich hoffe auf rege Beteiligung und viele Gäste! Feedback nehme ich jederzeit gerne entgegen, sowohl positives wie auch kritisches.

1. September 2014
von surech
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Route des Grandes Alpes

Kurz bevor sich der Sommer vollends verabschiedet, habe ich die letzten warmen Tage für eine ausgiebige Pässefahrt genutzt. Und was für eine! Zusammen mit meinem Vater nahm ich mich der legendären Route des Grandes Alpes an. Diese beginnt am Genfersee und führt direkt gen Süden ans Mittelmeer. Das Resultat waren (mindestens) 10 Pässe, einer schöner als der andere. Aber schaut selbst:

Die Strecke legten wir innerhalb von zwei Tagen zurück. Dies war recht sportlich, ein oder zwei zusätzliche Tage hätten nicht geschadet. Denn die Natur ist wirklich spektakulär und hätte des öfteren zu einer Wanderung abseits der Passstrasse eingeladen. Übernachtet haben wir im Wintersportort Valloire. Der zweite Tag begann dann auch mit meinem persönlichen Highlight der ganzen Tour: der Col du Galibier. Die Strasse bietet einfach alles, was das Herz eines sportlichen Fahrer begehrt. Unglaublich. Und dank der frühen Morgenstunde hatten wir die komplette Strecke bis auf die Passhöhe auf 2645 MüM praktisch für uns alleine. Dazu die atemberaubende Umgebung. Perfekt.

 

22. Juli 2014
von surech
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Ich komme auf Google Streetview! Vielleicht.

Letzten Freitag fuhr ich mit dem Auto nach Grindelwald. Nach Zweilütschinen entschied ich mich aber spontan, einen Abstecher nach Isenfluh zu machen. Beim Hochfahren hat es mir besonders die Akustik des langen Kehrtunnels angetan. Bei der Rückfahrt durch selbiges musste ich unmittelbar nach dem Ausgang kurz anhalten, weil ein paar Autos die Strasse versperrten. Als Gentlemen fahre ich ein paar Meter rückwärts an eine breite Stelle der Strasse um das entgegenkommende Fahrzeug passieren zu lassen. Und was kommt mir da entgegen? Ein Google Streetview Auto! Diese sind dieser Tage ja bekanntlich unterwegs, um die Schweiz mit neuen Bildern zu versorgen. Leider kommt der Endkunde erst nächstes Jahr in Genuss der aktuellen Aufnahmen. Die ganze Nachbearbeitung braucht offensichtlich ihre Zeit. Damit aber mein Treffen beziehungsweise der Ort, wo dieses stattgefunden hat, nicht in Vergessenheit gerät, nagle ich den hier für die Nachwelt fest:


Streetview Sichtung auf einer größeren Karte anzeigen

Eine kleine Einschränkung gibt es dann doch noch: Isenfluh ist ausschliesslich über diese eine Strasse zu erreichen. Und genau wie ich muss das Streetview-Auto auch wieder die gleiche Strecke zurückfahren. Es besteht also das Risiko, dass Google die Photos der Talfahrt verwendet, worauf ich dann nicht drauf wäre. Schauen wir mal.

21. Juli 2014
von surech
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Roadtrip Südengland

Inzwischen sind auch schon wieder vier Wochen ins Land gezogen, seit ich von meinem Roadtrip nach Südengland zurück kam. Also höchste Zeit, das Erlebte hier für die Nachwelt festzuhalten.

Eine Reise ins schöne England stand schon lange auf meiner Todo-Liste. Diesen Sommer war es endlich zuweit und zusammen mit Michu packten ich mein Auto und fuhr in den Norden. Hier die Karte mit der zurückgelegte Strecke:


Roadtrip Südengland 2014 auf einer größeren Karte anzeigen

Alles in allem waren wir vierzehn Tage unterwegs. Statt eines ausführlichen Reiseberichtes (den sowieso niemand liest), möchte ich ein paar Highlights der Reise herauspicken:

  • Die erste Station befand sich noch auf europäischem Festland, nämlich im belgischen Brügge. Eine wunderschöne Stadt mit historischem Kern, typisch belgischen Häusern, verträumte Kanäle und beeindruckende Kirchen. Und natürlich mehrere Schokoladen-Läden und Waffelstände. Hier erlebt man Belgien pur.
  • Alle Eisenbahn-Freunde kommen in England auf ihre Kosten. Um 1970 beschloss die Regierung, viele unrentable Nebenstrecken zu schliessen. Diese wurden später von Freiwilligen wieder in Betrieb genommen und werden noch heute mit historischem Rollmaterial befahren. Man sieht also regelmässig mal eine Dampflok durchs Land fahren. Ein spezielles Highlight fanden wir in New Romney vor: Die Romney, Hythe and Dymchurch Railway ist die Bahn mit der schmalsten Spur, die öffentlich zugänglich ist!
  • Bekanntlich bin ich nicht der grosse Kirchengänger. Aber die Kathedrale in Salisbury haut einem wirklich um. Abends im weichen Licht der untergehenden Sonne stellt dieses Gebäude eine wahrlich beeindruckende Erscheinung dar. Erst später fanden wir heraus, das wir da den höchsten Kirchenturm Englands vor uns hatten.
  • Stonehenge, zweifellos das Touristen-Ziel. Trotzdem gibt es hier auch positives zu vermelden: Die früher unmittelbar neben den Steinen durchführende Strasse und der zugehörige Parkplatz wird komplett zurückgebaut. Der neue Eingang befindet sich zwei Kilometer entfernt und gibt dem Monument wieder etwas Würde zurück.
  • In der Stadt Bath gibt es jeden Vormittag kostenlose Führungen. Diese sind sehr empfehlenswert, sonst kann man die Faszination dieser Stadt gar nicht richtig erfassen.
  • Die The Lost Gardens of Heligan sind eine riesige Gartenanlage. In deren Mitte glaubt man sich viel südlicher, in einem weit entfernten Urwald.
  • Der Dartmoor Nationalpark lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Auf den Wiesen zwischen sanften Hügeln weiden freilebende Pferde, dazwischen ziehen märchenhafte Flüsse vorbei und in den Wäldern fällt das Wasser
  • Ganz grundsätzlich lohnt es sich, die Wanderschuhe einzupacken. An den Küsten gibt es viele gut unterhaltene Wanderwege, die wir sehr gerne beschritten. Die Isle of Wight kann so komplett umlaufen werden.
  • Wir haben stehts erstaunlich gut und günstig gegessen. Auch die süsse Küche ist sehr zu empfehlen!
  • Mit einem links gesteuerten Auto auf der “falschen” Stassenseite zu fahren, war glücklicherweise kein Problem. Zweimal gab es eine heikle Situation, welche aber beides mal ohne Probleme ausging.

Zum Schluss verweise ich euch gerne auf das Photoalbum zur Reise!

11. Mai 2014
von surech
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Sport und Gott

Gestern war ein äusserst ereignisreicher Tag, über den es sich zu schreiben lohnt! Aber der Reihe nach:

GP Bern

Nachdem ich letztes Jahr aufgrund ungünstiger Terminplanung nicht antreten konnte, stand ich gestern wieder an der Startlinie der GP Bern. Zwar auch dieses mal “nur” am Bären GP (4.7 km), aber mitmachen ist ja bekanntlich alles. Das Wetter war perfekt, die Stimmung wie gewohnt super. Und das Rennen konnte ich mit einer persönlichen Bestleistung abschliessen. Hier meine Resultate der letzten Jahre:

Leben Live

Für gestern Abend wurde ich zu einem Gottesdienst im Rahmen von Leben Live eingeladen. Als überzeugter Atheist ist es schon eine Weile her, als ich letztes mal eine Kirche betrat. Bekanntlich beklagen ja gerade die klassischen Institutionen über zunehmen Besucherschwund. Entsprechend erwartete eine recht übersichtliche Runde. Aber weit gefehlt!

Leben Live

Leben Live

Die Veranstaltung wurde von den zwanzig (Frei-)Kirchen auf dem Raum Thun organisiert und konnte unglaubliche 2000 Personen anziehen! Für mich als aussenstehenden war es eine doch sehr interessante Erfahrung. Man hat nicht jeden Tag die Möglichkeit, unter so vielen gläubigen Christen zu weilen. Über die Form und den Inhalt habe ich eine sehr dezidierte Meinung, welche ich aber lieber im persönlichen Gespräch als hier öffentlich im Internet kund tun möchte.

Anschliessend an den offiziellen Teil durfte ich eine engagierte Diskussion mit meinem Gastgeber führen. Wir hatten ein sehr offenes Gespräch und schenkten uns beide nicht viel. Das Problem am Glauben ist eben der Glaube. Und gegen den kommt man mit rationalen Argumenten nur schwer an.

Und dann war da noch…

…eine Steuererklärung, die endlich ausgefüllt wurde. Meine Schwierigkeiten, mit dem Auto an einem GP-Tag das Marzili-Quartier zu verlassen. Und viele Erkenntnisse beim Deployment auf Wildfly mit Maven. Was für ein Tag!

23. März 2014
von surech
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Swiss precision

swissPrecision
Diese Zeilen schreibe ich mit stolz geschwelter Brust: Meine Schwester Christine spielt diese Nacht mit ihrem Team im Final der Curling-Weltmeisterschaft im fernen Kanada! Dies nach einem hervorragend gespielten Halbfinal gegen Korea.
Das Final kann um 23:30 Uhr unserer Zeit auf Youtube live mitverfolgt werden. Damit sende ich viel Glück nach Kanada und wünsche dem ganzen Team vor allem viel Spass!

Update: Eigentlich schon allgemein bekannt, trotzdem schreit dieser Beitrag nach einer Aktualisierung. Fürs Team Flims blieb es nicht beim Final, sondern sie gewannen in einer hervorragenden Spiel gegen die Gastgeber Kanada und wurden Weltmeister!

Weltmeister!